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Ich lebe mit Familie im Engadin und arbeite als Vermögensverwalter zwischen Zürich, Mailand und Wien. Mein Profil ist hochalpin und international zugleich — die Heimatbasis liegt auf 5.600 ft Elevation, die Geschäftsadressen liegen über drei Länder verteilt.
Die DA62 habe ich nach langer Recherche gewählt. Zwei Austro-Diesel sind in der Höhe ein Sicherheits-Plus, das man nicht ohne weiteres aufgibt; gleichzeitig erlaubt die G1000 NXi Avionik das saubere IFR-Profil, das ich für meine Strecken brauche.
Standardroute: Samedan LSZS → Mariazell LOGM für einen Familien-Wochenendtrip, eineinhalb Stunden. Oder Samedan → Zell am See LOWZ, knapp anderthalb Stunden, oder direkt nach Salzburg LOWS, zwei Stunden.
Samedan ist anspruchsvoll — kein ILS, Trichter-Anflug auf RWY 21, kein Durchstart unterhalb 7.500 ft MSL. Mit zwei Triebwerken auf 5.600 ft Heimat-Elevation bleibt mehr Marge: die Austro-Diesel halten Performance dank Turbolader bis FL200 ehrlich.
Reisegeschwindigkeit 356 km/h, Reichweite 2.622 km — meine Wien-Strecke schaffe ich ohne Stopp mit voller Crew. MEP-Currency und IFR-Training halte ich strikt aktuell; Twin-Heimat im Hochgebirge ist keine Routine, sondern ständige Übung.
Samedan LSZS ist Heimat — anspruchsvoll, aber spektakulär. Zell am See LOWZ ist mein liebster Ein-Stunden-Hop für Familie: Anflug am See, Berge dicht. Mariazell LOGM für die Wochenend-Idylle, Salzburg LOWS für Geschäft und Hangar-7-Besucher-Apron.
Sion LSGS hin und wieder, wenn ich Schweizer Kollegen besuche. Die Twin-Geschwindigkeit macht die längere Strecke kurz.
Wir hatten lange die DA50 RG auf dem Tisch. In Samedan wird die DA50 vielfach geflogen — Single-Engine mit Turbo, Cabin-Class-Komfort, niedrigere Anschaffung. Für Familienpiloten ohne regelmässige internationale Geschäftsmissionen ist sie die natürliche Wahl.
Meine zusätzliche Achse ist die internationale: regelmässige IFR-Etappen über das Alpenhauptkamm hinaus, gelegentlich mit anspruchsvollem Wetter. In dieser Mission gibt mir der zweite Diesel ein Argument, das die DA50 strukturell nicht haben kann. Wer die DA50 fliegt, hat ein anderes Profil — kein schlechteres, ein anderes.
“Auf 5.600 ft Heimat-Elevation will man jedes Argument zweimal - die DA62 liefert es.”
Was ich heute anders machen würde: vom ersten Tag an einen festen Bergflug-Lehrer für MEP-Höhenoperationen. Die DA62 ist sauber im Anflug - aber Samedan ist nicht das Tal von Wiener Neustadt.